Episode #145
Schickt uns euer Feedback zur Episode
KI verspricht Entlastung, doch im Alltag fühlt es sich oft nach mehr Tempo an statt nach mehr Freiheit. Wir nehmen uns mit Wolfgang M. Schmidt die großen Erzählungen rund um Automatisierung, Produktivität und „Ende der Arbeit“ vor und schauen darauf, was in Unternehmen wirklich passiert, wenn Prozesse, Texte und Routineentscheidungen von Modellen übernommen werden.
Wir reden darüber, warum Effizienzgewinne im Wettbewerb fast nie als Freizeit ankommen, sondern als Verdichtung, neue Standards und zusätzlicher Output. Dabei wird „Human-in-the-loop“ zur harten Praxisfrage: Wer liefert Kontext, wer prüft Qualität, wer haftet für Entscheidungen? Und warum wird plötzlich „Taste“ als Kernkompetenz gehandelt, obwohl Geschmack eher aus Erfahrung, Mut zur Auswahl und einer souveränen Haltung entsteht als aus Prompt-Rezepten?
Dann ziehen wir den Rahmen größer: Wertschöpfung aus marxistischer Perspektive, die Illusion von Maschinen, die „selbst Wert produzieren“, und die oft übersehene Materialität der KI-Ökonomie. Hardware, Strom, Lieferketten, Clickworker und sogar ferngesteuerte Robotik zeigen, wie viel menschliche Arbeit weiterhin im System steckt und wie leicht sich Arbeit global dorthin verschiebt, wo sie billiger ist. Am Ende landet die entscheidende Frage bei Weiterbildung, Expertise und Vertrauen in Organisationen: Wie bauen wir Können auf, wenn KI viele Lernschleifen verkürzt?
Wenn dir die Folge neue Gedanken gibt, abonnier den Podcast, teile ihn mit jemandem aus deiner Arbeitswelt und hinterlass uns eine Bewertung mit Kommentar. Welche KI-Anwendung hat deinen Job wirklich verändert?
19. Mai 2026

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KI verspricht Entlastung, doch im Alltag fühlt es sich oft nach mehr Tempo an statt nach mehr Freiheit. Wir nehmen uns mit Wolfgang M. Schmidt die großen Erzählungen rund um Automatisierung, Produktivität und „Ende der Arbeit“ vor und schauen darauf, was in Unternehmen wirklich passiert, wenn Prozesse, Texte und Routineentscheidungen von Modellen übernommen werden.
Wir reden darüber, warum Effizienzgewinne im Wettbewerb fast nie als Freizeit ankommen, sondern als Verdichtung, neue Standards und zusätzlicher Output. Dabei wird „Human-in-the-loop“ zur harten Praxisfrage: Wer liefert Kontext, wer prüft Qualität, wer haftet für Entscheidungen? Und warum wird plötzlich „Taste“ als Kernkompetenz gehandelt, obwohl Geschmack eher aus Erfahrung, Mut zur Auswahl und einer souveränen Haltung entsteht als aus Prompt-Rezepten?
Dann ziehen wir den Rahmen größer: Wertschöpfung aus marxistischer Perspektive, die Illusion von Maschinen, die „selbst Wert produzieren“, und die oft übersehene Materialität der KI-Ökonomie. Hardware, Strom, Lieferketten, Clickworker und sogar ferngesteuerte Robotik zeigen, wie viel menschliche Arbeit weiterhin im System steckt und wie leicht sich Arbeit global dorthin verschiebt, wo sie billiger ist. Am Ende landet die entscheidende Frage bei Weiterbildung, Expertise und Vertrauen in Organisationen: Wie bauen wir Können auf, wenn KI viele Lernschleifen verkürzt?
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