Episode #143
Schickt uns euer Feedback zur Episode
Was passiert, wenn „Ethik“ plötzlich teuer wird und Werte nicht mehr in stabilen Institutionen geparkt werden können? Genau an dieser Stelle setzen wir an und holen uns Markus Scholz dazu, Professor für Responsible Management an der TU Dresden und Autor von „Wirtschaft mit Werten“. Wir starten mit einem Fall, der geradezu nach Gegenwart schreit: Anthropic zieht beim US-Verteidigungsministerium eine rote Linie bei KI für autonome Waffensysteme und Massenüberwachung und wird dafür politisch angegriffen und gleichzeitig gefeiert.
Von dort aus gehen wir tiefer in die großen Fragen, die viele Führungskräfte gerade im Bauch spüren: Warum werden Rechtsstaat, Medienfreiheit und unabhängige Gerichte zu harten Standortfaktoren? Was unterscheidet normales politisches Risiko von der Willkür, die Populisten durch Aushöhlung von Institutionen erzeugen? Markus erklärt, weshalb liberale Demokratie und soziale Marktwirtschaft interdependent sind und warum Corporate America mit seinem schnellen Rückzug bei DEI und Klimabündnissen ein Lehrstück über „Woke Capitalism“ liefert.
Wir bleiben nicht im Abstrakten hängen, sondern sortieren Kompetenz, Legitimität und konkrete Taktiken. Wann ist Corporate Political Engagement sinnvoll, wann parteipolitisch riskant und wann ist Schweigen schon „silent complicity“? Was ist legitimes Lobbying als Expertise-Input und wo kippt es in Manipulation, etwa im Uber-Beispiel? Zum Schluss wird es praktisch: Wie muss Business Ethics Training aussehen, damit Menschen im Boardroom tatsächlich bessere Entscheidungen treffen können, inklusive Moral Muscle und Giving Voice to Values. Abonniere Corporate Therapy, teile die Folge und hinterlasse uns eine Bewertung: Wo sollte für Unternehmen deine rote Linie verlaufen?
19. März 2026

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Was passiert, wenn „Ethik“ plötzlich teuer wird und Werte nicht mehr in stabilen Institutionen geparkt werden können? Genau an dieser Stelle setzen wir an und holen uns Markus Scholz dazu, Professor für Responsible Management an der TU Dresden und Autor von „Wirtschaft mit Werten“. Wir starten mit einem Fall, der geradezu nach Gegenwart schreit: Anthropic zieht beim US-Verteidigungsministerium eine rote Linie bei KI für autonome Waffensysteme und Massenüberwachung und wird dafür politisch angegriffen und gleichzeitig gefeiert.
Von dort aus gehen wir tiefer in die großen Fragen, die viele Führungskräfte gerade im Bauch spüren: Warum werden Rechtsstaat, Medienfreiheit und unabhängige Gerichte zu harten Standortfaktoren? Was unterscheidet normales politisches Risiko von der Willkür, die Populisten durch Aushöhlung von Institutionen erzeugen? Markus erklärt, weshalb liberale Demokratie und soziale Marktwirtschaft interdependent sind und warum Corporate America mit seinem schnellen Rückzug bei DEI und Klimabündnissen ein Lehrstück über „Woke Capitalism“ liefert.
Wir bleiben nicht im Abstrakten hängen, sondern sortieren Kompetenz, Legitimität und konkrete Taktiken. Wann ist Corporate Political Engagement sinnvoll, wann parteipolitisch riskant und wann ist Schweigen schon „silent complicity“? Was ist legitimes Lobbying als Expertise-Input und wo kippt es in Manipulation, etwa im Uber-Beispiel? Zum Schluss wird es praktisch: Wie muss Business Ethics Training aussehen, damit Menschen im Boardroom tatsächlich bessere Entscheidungen treffen können, inklusive Moral Muscle und Giving Voice to Values. Abonniere Corporate Therapy, teile die Folge und hinterlasse uns eine Bewertung: Wo sollte für Unternehmen deine rote Linie verlaufen?
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